Macht in Partnerschaften
Personen Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, PD Dr. Ina Grau, Dipl.-Soz. Ravena Penning
Projektbeschreibung Das Projekt beschäftigt sich mit der Machtverteilung zwischen Mann und Frau in Partnerschaften. Theoretische Grundlagen sind ressourcentheoretische und familienökonomische Überlegungen, die Interdependenz- und Investitionstheorie und das Prinzip des geringeren Interesses. Davon ausgehend wird Macht anhand objektiver und subjektiver Indikatoren gemessen.

Die Bedeutung der Machtrelationen zwischen den Partnern ergibt sich daraus, dass sie
  1. Verhandlungen zwischen Partnern beeinflusst, die sich etwa auf Aufgabenverteilung im Haushalt sowie Geldverwaltung und verwendung beziehen und
  2. einen Einfluss auf die Beziehungsqualität und -stabilität hat.
Ziel des Projektes ist es, inhaltliche Zusammenhänge der Machtverteilung zwischen Mann und Frau mit der partnerschaftlichen Hausarbeitsverteilung, Finanzorganisation und Zufriedenheit aufzuzeigen und zu überprüfen.

Grundlage ist eine telefonische Befragung von 600 Frauen und Männern, die in Partnerschaften und mit ihrem Partner in einem gemeinsamen Haushalt leben.
Finanzierung Das Projekt wird aus Mitteln des Lehrstuhls für Empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung und des Zentrums für Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung finanziert.
Daten Telefonische Befragung (CATI) von 600 Frauen und Männern, die mit ihrem Partner in einem Haushalt leben.
Methoden Bi- und multivariate Analysen
Weitere Hinweise Arbeitspapier 1: Fragebogenentwicklung